Serie gerissen

Herren

Dieses Wochenende ist die Serie leider gerissen...

Ausgerechnet an seinem 34. Geburtstag endete die Tor-Serie von Thomas Schlag. Zuvor hatte er in den letzten 5 Spielen immer getroffen.
Aber nichts könnte ihm egaler sein, denn die viel wichtigere Serie bleibt bestehen. 6 Spiele in Folge blieb der Hennickendorfer SV nun schon unbesiegt, in 4 davon verließ man als Sieger den Platz.
Mit ansehnlichen 15 Punkten aus 9 Spielen steht der HSV jetzt auf Platz 4 der Tabelle.

Kommen wir nun zum Spielbericht gegen SV Prötzel.

Ein Spiel, welches eigentlich keinen Sieger verdient hatte, wurde durch einen individuellen Fehler zugunsten des HSV entschieden.

Der Reihe nach. Die Partie begann mit einer hochkarätigen Chance für die Gäste aus Hennickendorf. Mit einem langen Ball aus der Abwehr auf den rechtsaußen durchstartenden Grimm, wurde die Prötzeler Abwehr in der 1. Minute überrumpelt. Grimm setzte sich bis zur Grundline durch und sah im Rückraum den einlaufenden B. Kulla. Dessen Abschluss ging allerdings knapp links am Tor vorbei und somit blieb es beim 0:0.
Dann passierte 42 Minuten lang nichts nennenswertes, beide Mannschaften neutralisierten sich und ließen keine Torchancen zu.
Erst in der 43. Minute durchbrach Heyse auf der linken Seite mit einem starken Dribbling die Abwehr von Prötzel und passte dann auf Spiller. Eine starke Grätsche fälschte den Torschuss aus zentraler Position zur Ecke ab. Diese Ecke wurde vom Torwart zu einer weiteren Ecke gefaustet. Und auch der Folgeeckstoß brachte Gefahr. T. Kulla kam am 16er zum Abschluss, jedoch war auch hier wieder ein Abwehrbein dazwischen, sodass der Ball knapp über das Tor ging. So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit bot zu Beginn viel Mittelfeldgeplänkel, bis die Hausherren in der 53. Minute einen Weg in den Strafraum fanden und nur durch einen ahndungswürdigen Schubser aufgehalten werden konnten. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lehmpfuhl unhaltbar in der unteren linken Ecke. Dudziak hatte die Ecke zwar geahnt, aber keine Chance den Ball zu erreichen.
Das einzig Positive an diesem Rückstand war, dass noch genug Zeit blieb, um ihn umzubiegen.
In der 76. Minute gab es einen Freistoß aus aussichtsreicher Position, den sich Schlag nicht nehmen lassen wollte. Sein Abschluss wurde von der Mauer abgefälscht und landete am rechten 16er Eck bei Grimm, der die Übersicht behielt und den Ball in die Mitte auf Heyse flankte. Dessen Kopfball aus kurzer Distanz war nicht mehr zu verteidigen und schlug zum 1:1 ein. Genau genommen, war das der erste direkte Torabschluss, der Ausgleich zu dieser Zeit aber aufgrund der zunehmenden Spielanteile durchaus verdient.
Das Spiel bot nicht gerade viele Highlights und sah lange Zeit nach einem klassischen 0:0 aus und dementsprechend wäre das 1:1 auch passend gewesen. Allerdings hatte die Partie noch eine Pointe bereit.
In der 81. Spielminute fasste siche Nolte ein Herz und zog einfach mal vom Mittelkreis in der gegnerischen Hälfte ab. Der Ball setzte vor dem Keeper auf, wodurch er die Flugbahn falsch einschätzte und über den Ball schlug. Der zweite Schuss aufs Tor brachte das 1:2 für den HSV.
Prötzel warf nun alles nach vorn um noch den Ausgleich zu erzielen, konnte das Hennickendorfer Bollwerk aber nicht mehr knacken.

Den nächsten Gegner, den Storkower SC, empfangen wir am Samstag, den 12.11.22 um 14 Uhr zu Hause


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