Erneute bittere Pleite
Parallelen zum Hinspiel
Wie im Hinspiel gab es auch im Rückspiel keine Punkte gegen den 1.FC Frankfurt II. Nach 90 Minuten musste man sich ebenfalls mit 2 Toren, diesmal jedoch 2:4 geschlagen geben.
Das schönste Wetter gab es am Samstag bei weitem nicht. Beim Warmmachen schien noch verhalten die Sonne, aber pünktlich zum Anpfiff startete wie auch im Hinspiel der Regen. Trotzdem fanden laut Liveticker rund 110 Zuschauer den Weg zum Sportplatz am Stienitzsee.
Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen aus Frankfurt. Mit der ersten Chance in der 6. Minute erzielten sie auch direkt das erste Tor und profitierten dabei von individuellen Abwehrfehlern der Gastgeber. Erst wurde ein langer Ball unterschätzt, dann konnte im Laufduell die Flanke von rechts nicht verhindert werden und Rister musste nur noch einschieben.
In der Folge blieb Frankfurt am Drücker, aber die Hausherren standen nun stabiler und waren im Spiel angekommen. Mitte der ersten Halbzeit erspielte man sich dann auch die erste gute Torchance durch B. Kulla und drückte fortan auf den Ausgleich.
In der 38. Minute nutzten die Frankfurter einen Konter zum 0:2. Huwe wurde Höhe der Mittellinie freigespielt und stürmte mit seinem Mitspieler auf Dudziak zu. Hätte er nochmal abgespielt, hätten die nacheilenden Verteidiger möglicherweise noch eingreifen können, aber Huwe entschied sich an der 16er Kante selbst zu schießen und traf die Kugel optimal, sodass sie unhaltbar im rechten Eck landete. Die Unsicherheit durch den Treffer aus dem Nichts nutzten die Gäste direkt für einen Doppelschlag durch Kulbekov, der eine Kopfballablage durch Huwe eiskalt versenkte.
So stand es 0:3 zur Pause und keiner wusste so recht warum. Während man im Hinspiel zur Halbzeit 3:0 statt 1:0 hätte führen können, fühlte sich der Rückstand auch eher nach einem 0:1 statt 0:3 an. Es spiegelte in keinster Weise den Spielverlauf wieder.
Nach der Pause wurde umgestellt. Der Fokus wurde jetzt voll auf die Offensive gesetzt. Was bleibt auch anderes übrig, um einen 3 Tore Rückstand aufzuholen?
Frankurt ließ die Hennickendorfer spielen und beschränkte sich aufs Verteidigen. Leider gelang in dieser Phase nicht der Anschlusstreffer und je weiter das Spiel voranschreitete, desto mehr ließ auch der Glaube nach, dass das Spiel noch gedreht werden könnte. Mit dem 0:4 in der 72. Minute, durch einen Abstauber von Kulbekov, war das Spiel dann aber entschieden.
Nach einem Einwurf durch den eingewechselten Lindemann in der 75. Minute, der einem Frankfurter Verteidiger an die Hand sprang, gab es folgerichtig Elfmeter für den HSV, den B. Kulla mühelos verwandelte.
In der Schlussphase kam Hennickendorf noch zu weiteren Torchancen, von Frankfurt kam nichts mehr. In der 90. Minute führte ein starker Pass auf T. Kulla, der auf der rechten Außenbahn durchbrach und Höhe 16er Kante - quasi spiegelverkehrt zum 0:2 von Huwe - in die lange linke Ecke erfolgreich abschloss, zum 2:4 Endstand.
Auch wenn es keine Punkte gab, kann man mit der gezeigten Leistung über weite Strecken zufrieden sein und muss lediglich mit den individuellen Fehlern und der zeitweisen Unkonzentriertheit hadern.

Das nächste Spiel wird keineswegs leichter. Am Samstag gehts zum Tabellenführer nach Altlandsberg.